Die Piratenpartei ist eine politische Partei in der Bundesrepublik Deutschland. Sie wurde im September 2006 in Berlin gegründet. Die programmatischen Schwerpunkte der Partei liegen beim Datenschutz, dem Erhalt der Bürgerrechte und dem ungehinderten Informationsfluss im Internet.
Die Piratenpartei Erfurt informiert auf ihrer Homepage über Wichtiges und Aktuelles aus der Politik und fordert zum Mitmachen auf. Hier kann sich jeder über Petitionen, Sitzungen und Aktionen auf dem Laufenden halten, regional und überregional.
Der sogenannte Bundestrojaner ist schon lange ein heikles Thema in den deutschen Medien. Datenschützer bemängeln den Eingriff in die Privatsphäre. Dazu kommt jetzt auch noch eine bedenkliche Sicherheitslücke. Denn mithilfe des Bundestrojaners können Dateien auf Pcs gebracht werden, wie vorher noch nicht darauf gespeichert werden. Die Gefahr des Missbrauchs ist groß. Vor allem die Piratenpartei hat mehrmals vor den Gefahren des Programms gewarnt und sich darum bemüht, die Verwendung zu verbieten.
Wieso hat sich die Piratenpartei Piratenpartei genannt? Wofür steht sie? Was sind ihre zentralen Themen und angestrebten Ziele? Mit einer Zusammenstellung auf Videos, Links und Texten erklärt diese FAQ all diese Fragen. Die Piratenpartei bemüht sich um eine umfassende Beantwortung aller Fragen rund um die eigene Partei, die Bundestagswahl, andere Parteien oder allgemeinere Themen wie Demokratie, Transparenz und Bürgerbeteiligung. Hier kann man solche Dinge deshalb gebündelt nachschauen.
Creative (CC) Commons ist eine Organisation, die durch vorgefertigte Lizenzverträge dabei helfen soll, die eigenen Werke im Internet besser zu verbreiten. Dabei bleiben die Rechte beim Künstler, eine Verteilung wird aber vereinfacht. Wie genau CC funktioniert, kann man online nachlesen. CC bietet verschiedene Stufen der Nutzungsbeschränkung an, sodass man die Lizenz nach eigenem Wunsch anpassen kann. Viele Befürworter von mehr Freiheit beim Urheberrecht wie die Piratenpartei wollen CC darum weiter verbreiten, um die Rechtegestaltung im Internet durchschaubarer zu machen.
In zwei Wochen wählt das Saarland - für die Piratenpartei ist es nach ihrem Triumph in Berlin die Bewährungsprobe. Doch bislang fehlte es am nötigsten: dem Programm. Jetzt versuchen sich die Saar-Freibeuter als ganz normale Partei zu präsentieren. Eine Strategie, die seltsame Blüten treibt.
SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier fordert, die etablierten Parteien muessten auf die Piraten reagieren. Sie sollten Diskussionen so transparent fuehren, "dass andere sie als Einladung verstehen"