Bei Handspielen kann der Skatspieler beim Preisskat als zusätzliche Gewinnstufen Schneider und Schwarz ansagen. Er meldet damit die zu erreichende Gewinnstufe vorher an. Erreicht er diese nicht, gilt das Spiel für ihn mindestens in der gemeldeten Gewinnstufe als verloren.
Die Skatordnung besagt, daß bei einem Skatturnier grundsätzlich jedes Spiel zu Ende gespielt werden sollte, läßt aber zugleich die Möglichkeit offen, die letzten Karten aus Gründen der Spielabkürzung gleichzeitig aufzulegen. Geht jedoch von den aufgelegten Karten noch ein Stich verloren, so gehören nach der Skatordnung alle Reststiche dem Gegner.
Bei einem einzigen Stich auch ohne Augen ist das Spiel nur Schneider und nicht Schwarz gewonnen. Die Skatordnung sagt eindeutig, daß beim Preisskat die Partei Schwarz bleibt, die keinen Stich erhalten hat.
Ein Grand Hand hat bei einem Preisskat kein Vorrecht. Nach der Skatordnung erhält der Spieler das Spiel, der zuletzt den höchsten Reizwert gehalten hat. Auch bei einer sofortigen Ansage von Grand Hand, die das Reizen abkürzen soll, kann von den Gegenspielern gefordert werden, daß ordnungsgemäß gereizt wird.